[Rezension] Die Schatten von London - Maureen Johnson




Titel: Die Schatten von London 

Originaltitel: The Name of the Star, The Shades of London 1 

Reihe: Die Schatten von London #1

Autor: Maureen Johnson 

Verlag: cbt

Genre: Jugendbuch, Mystery, Thriller

Seitenanzahl: 512

Erscheinungsdatum: Dezember 2014

Preis: 13,99 € [Broschiert] Kaufen?

 




Jack the Ripper is back.

Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der exakt die Taten des Serienmörders kopiert. Unter den Augen der an den Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter – und lässt die Polizei alt aussehen, so ganz ohne Zeugen. Was keiner weiß: Eine einzige Zeugin gibt es – Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her ...


Sowohl die Thematik als auch das Cover haben mich angesprochen – somit musste ich es mir einfach wünschen. Glücklicherweise habe ich es dann sogar zu Weihnachten erhalten, und was soll ich sagen? Ich habe mich unglaublich gefreut. Über dieses Buch hört man beinahe ausnahmslos Gutes und ich musste mich nun selbst davon überzeugen!


Die Farbgestaltung des Covers finde ich sehr schön. Man fühlt sich auf Anhieb nach London versetzt. Das Mädchen auf dem Cover ist außerdem ebenfalls wirklich schön. Das ganze Cover wirkt vernebelt und ich finde es toll, dass das Cover aus dem Englischen übernommen worden ist!


Rory hat zu Beginn etwas überdreht auf mich gewirkt. Sie redet unglaublich viel und die  Geschichten über die sie etwas zu berichten hat sind teilweise etwas irritierend skurril. Doch genau das macht sie meiner Meinung nach im Laufe des Buches echt! Sie wirkt auf mich nicht gezwungen jugendlich oder gar gestellt perfekt. So wie sie in dem Buch beschrieben wird könnte sie in der Realität existieren. Und wenn das einem Autoren gelingt – was kann man da noch großartig an den Charakteren meckern? Auch wenn Rory auf mich wie zu Beginn beschrieben „überdreht“ wirkt finde ich sie als Hauptprotagonistin einfach perfekt beschrieben und authentisch.

 

Jazza gefällt mir unglaublich gut. Ihre offene und warmherzige Art lässt den Leser hoffen sie als beste Freundin zu haben. Sie ist bodenständig, weiß was wirklich wichtig für sie ist und ist, so wie wir alle, eine absolute Buchliebhaberin. Sogar die Beschreibung ihrer Dekoartikel für ihr Internatszimmer hat mir sehr zugesagt. Ein absolut gelungener Charakter.


Dieses Buch hat mich nach seinen ersten 100 Seiten vollkommen  in den Bann gezogen! Ab Seite 100 wird es nämlich wirklich interessant und ich als Leserin bin absolut in ein Jack the Ripper“-Fieber verfallen! Ich konnte einfach nicht anders als mich ans Internet zu setzen und zu recherchieren. Die meisten von euch sollten bisher ein paar Einzelheiten dieser Mordserie kennen. Im Gegensatz zu euch könnte ich euch nun sogar jeden einzelnen Tatverdächtigen zu dem Zeitpunkt und einige Verschwörungstheorien auflisten! Ihr versteht somit was ich damit sagen möchte, wenn ich schreibe das ich im „Jack the Ripper“-Fieber bin? :D 


Vielleicht wird es einigen von euch ja genauso ergehen, lasst es mich wissen!

Um zum eigentlichen zu kommen:

Es ist mir zu Beginn etwas schwer gefallen in die Geschichte abzutauchen und die Tatsache dass man sozusagen direkt hineingeworfen wird, hat mir den Einstieg in dem Fall nicht wirklich erleichtert. 

 

Während der ersten 100 Seiten ist der Spannungsaufbau außerdem noch nicht wirklich hoch. Man lernt, genauso wie die Hauptprotagonistin Rory, erstmals in Ruhe die Schule, ihre Eigenarten und ihre Mitschüler kennen. Teilweise hat es mich stutzig gemacht, das sie doch von vorne rein so gut aufgenommen worden ist und direkt am ersten Tag am Platz der Schulsprecher hat sitzen dürfen. Aber – weshalb auch nicht? Sowas solls ja geben. 

 

Die Entwicklung der Freundschaft insbesondere zu Jerome ging mir etwas zu schnell, da der Leser nichts davon miterlebt hat. Gefühlt waren sie urplötzlich gut befreundet ohne (soweit der Leser es mitbekommt) großartig viel miteinander geredet zu haben. Nur, so schätze ich, geschieht das in der Abfolge der Tage die der Leser nun mal nicht alle miterlebt. Ihre „Liebesbeziehung“ ging ebenfalls sehr fix. Sie hat ganz gut begonnen, leider ist es aber bloß bei ein paar Küssen geblieben. Somit ist keinerlei Tiefgründigkeit vorhanden gewesen und ihre ganze „Beziehung“ war absolut Oberflächlich. Das ist meiner Meinung dann jedoch eher nebensächlich.

 

Ich mochte den Schreibstil der Autorin, insbesondere die witzigen Elemente die Maureen Johnson eingefügt hat. Diese haben mir das Vorankommen erleichtert, auch wenn mir vereinzelte Erklärungen noch immer etwas schleierhaft sind. Die Idee hinter diesem Buch ist wirklich interessant  und ich mochte das gesamte Buch sehr gerne. Die nächsten Bände werde ich auf jeden Fall in naher Zukunft lesen und ich freue mich bereits darauf!
Ich kann „Die Schatten von London“ 4 von 5 Federn geben.

 

 

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Kommentare :

  1. Hi!
    Echt tolle Rezi, das Buch hört sich echt interessant an. :D Das muss ich mir unbedingt mal kaufen.
    LG Becci <3

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    1. Das solltest du tun, ich mochte es sehr gerne! :)
      Liebste Grüße, Phyllis.

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  2. Hi Phyllis,

    nach deinem netten Kommentar auf meinem Blog musste ich natürlich auch unbedingt mal bei dir vorbeischauen. "Die Schatten von London" hatte ich schon öfters mal im Blick und nach deiner schönen Rezi ist das Buch wieder direkt nach ganz oben auf der Wunschliste gerutscht. ;)
    Auch sonst gefällt mir dein Blog echt gut, das Design ist ja mal richtig toll ♥ Werde mich direkt noch ein bisschen umsehen und natürlich als Leserin dableiben. :)

    glg Nadja ♥

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    1. Das freut mich sehr! Herzlich willkommen auf meinem Blog! :-) Liebste Grüße, Phyllis.

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