[Rezension] Die Tage in Paris - Jojo Moyes





Titel: Die Tage in Paris

Originaltitel: Honeymoon in Paris 

Reihe: /

Autor: Jojo Moyes

Verlag: Rowohlt

Genre: Liebe

Seitenanzahl: 112

Erscheinungsdatum: Januar 2015

Preis: 8,00 € | Broschiert | Kaufen?

 




Honeymoon in Paris …

… davon träumen Brautpaare überall auf der Welt. Sophie und Liv leben diesen Traum.

Im Paris der Belle Époque verbringt Sophie die ersten Tage an der Seite ihres Mannes, des Malers Édouard Lefèvre. Die Welt, die er ihr, dem Mädchen aus der Provinz, zeigt, ist aufregend und neu. Doch das Leben als Frau eines verarmten Künstlers hat auch seine Schattenseiten.

Über hundert Jahre später begibt sich eine andere Braut auf Hochzeitsreise in die Stadt der Liebe. Hals über Kopf haben Liv und David geheiratet. Doch die Tage in Paris sind nicht ganz so unbeschwert und romantisch, wie Liv sich das erhofft hat. Hat sie gerade den Fehler ihres Lebens begangen?

Erst ein Gemälde bringt die Liebenden einander wieder näher …

 

Es handelt es sich hierbei um die Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir", welches ich bisher noch nicht gelesen habe, weswegen ich mir einen schönen Start erhofft habe. Im allgemeinem habe ich noch kein Buch von Jojo Moyes gelesen. Da sie und ihre Bücher so gehyped werden, waren meine Erwartungen recht hoch angesetzt.


Mit dem Eifelturm und der Seine im Hintergrund kriegt man hier einen Vorgeschmack auf den Schauplatz der Geschichte. Durch das sich küssende Paar ist das gesamte Szenario sehr romantisch.


Jedes Kapitel spielt in einer anderen Zeit. Mal sind wir im Jahr 1998, mal im Jahr 1912. Die Kapitelüberschriften sind violett gehalten, was ich wirklich süß finde. 

 

Die Erzählperspektiven sind die der beiden weiblichen Protagonistinnen, vereinzelt wird jedoch auch die Erzählperspektive verwendet. Durch diese Kombination werden dem Leser alle Protagonisten näher gebracht und man konnte sich in alle ein kleines bisschen besser hineinversetzen. Es fiel mir hierdurch aber auch manchmal etwas schwierig die Geschichte fließend lesen zu können. 

 

Wie schon erwähnt, spielt die Geschichte zu zwei verschiedenen Zeiten, mit jeweils einem Paar. Doch auch wenn beide Paare nicht zum selben Zeitpunkt leben, weisen ihre jeweiligen Geschichten einige Parallelen vor. Die weiblichen Protagonistinnen Liv und Sophie stechen hierbei besonders heraus. 

 

Da es sich bei "Die Tage in Paris" um eine Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir" handelt, erwarte ich nun eigentlich, dass in der sogenannten eigentlichen Geschichte irgendeine Verknüpfung zwischen den beiden Frauen geknüpft wird - beispielsweise durch eine Verwandtschaft oder ähnliches. 

 

Dadurch dass das Buch bloß mit 112 Seiten ausgestattet ist, kann man an Handlung eigentlich wenig erwarten und ich muss leider sagen, dass dem auch so war. Dies hat mich dann doch etwas enttäuscht, da mir die Geschichte hierdurch um einiges langatmiger erschien. 

Mal so im Vergleich: "Finding Cinderella" besitzt auch nur 176 Seiten, also 64 mehr, und doch ist unglaublich viel Geschehen und viel mehr Gefühl rüber gekommen - vielleicht hätten hier ein paar mehr Seiten somit nicht geschadet.

 

Die Emotionen kamen bei mir leider nicht an, weshalb ich die Geschichte für ganz nett für zwischendurch halte, mehr jedoch leider auch nicht. 

 

Ich vergebe 2,5 von 5 Federn.

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